Terceira

  • Gruta do Natal - Lava-Tunnel mit 697 Meter
  • Algar do Carvão - vulkanischen Kavität mit ca. 100 Meter tief
  • Es gibt über 20.000 Jahren entstand ein Vulkan vom Meer entfernt und führte Monte Brasil

Natur

Die Insel der Festlichkeiten

Das Landesinneren wird von der «Caldeira de Guilherme Moniz» beherrscht. Vor circa zweitausend Jahren wurde diese von den Lavaströmen des «Algar do Carvão» überflossen. Dort befindet sich auch das größte Waldstück der Azoren, bestehend aus endemischen Baumheiden. Im Norden der Insel liegen «Biscoito da Ferraria» und «Pico Alto». Im Westen, in der «Serra de Santa Bárbara, gibt es noch heute Wälder, wie sie die ersten Siedler vorfanden, die bekannten«Florestas Laurissilvas» (Lorbeerwälder). Terceira ist die Insel mit den größten zusammenhängenden Waldflächen.

Eine üppige Pflanzenwelt erstreckt sich vom Inneren bis zur Küste, wo die Häuser der Bewohner farbenprächtig gestaltet sind. In Angra do Heroísmo sind viele Gebäude lila gestrichen.

Vulkanlandschaften

Auf Terceira haben Vulkanausbrüche besonders eigentümliche Formen hinterlassen. Unter dem Vulkankegel des «Algar do Carvão» befindet sich eine gewaltige Vulkanhöhle. Vom Deckengewölbe hängen beeindruckende Silizium-Stalaktiten - es sind die größten der Welt. Die «Gruta do Natal» ist ein aus schmalen, langen Gängen bestehender Lavatunnel. Die verschiedenen Farben und Formen des Inneren verleihen dem Tunnel eine gewisse Mystik. Die «Furnas do Enxofre» sind eindrucksvolle Beispiele für den noch heute aktiven Vulkanismus auf den Azoren. Fumarolen prägen die Landschaft und der Schwefelgeruch ist deutlich wahrnehmbar.

Zahlreiche «Miradouros» (Aussichtspunkte) wurden auf Bergen und Hügeln angelegt. Von hier aus kann die enorme Dimension der Vulkane ermessen und die bezaubernde Landschaft  genossen werden.

Eine der schönsten Aussichten über die Stadt und die Bucht von Angra do Heroísmo hat man vom «Monte Brasil». Von der «Serra do Cume» aus erkennt man die geometrische Landschaftsstruktur  der endlosen Steinmauern und Hortensienhecken, die als Begrenzungen der Weideflächen angelegt wurden. Auf dem «Miradoura do Facho» befindet sich das Denkmal  « Imaculado Coração de Maria» ( Unbeflecktes Marienherz). Von hier aus hat man einen außergewöhnlichen Rundblick zum Strand, zur Marina und auf die Häuser von Praia da Vitória sowie die Ebene von Lajes. Lajes wurde aufgrund seiner geografischen Eigenschaften als Standpunkt für den Flughafen gewählt.

Küstenlinie

Der wichtigste Strand der Insel liegt nahe der historischen Stadt Praia da Vitoria. Zum Schwimmen bei milden Wassertemperaturen stehen mehrere Naturschwimmbecken zur Verfügung. Dazu gehören «Porto Martins», «Biscoitos», «Negrito» und «Silveira», um nur einige zu nennen. Die meisten sind mit sanitären Einrichtungen ausgestattet. Felsen und Buchten wechseln sich an der Küstenlinie ab. Szenarien seltener Schönheit finden sich in den Buchten «Quatro Ribeiras, «Salga», «Mina» oder «Fanal».

Auf der westlichen Seite der Insel Terceira wird die Küstenlinie von hohen Steilhängen, die abrupt ins Meer fallen, und zerklüfteten Felsenlandschaften beherrscht. An manchen Stellen kann man den alten Lavastrom deutlich erkennen, wie z.B. bei der «Ponta do Raminho» oder bei der «Ponta do Queimado», wo sich der Leuchtturm «Farol da Serreta» befindet. Das Gebiet um den See «Lagoa da Fajazinha» in Agualva ist ein wirklich bevorzugtes Stück Natur.

Highlights