Der archipel

  • Barreiro da Faneca, auch als "rote Wüste" bekannt, durch den Lehm von pyroklastischen Gesteinen verkörpert gebildet
  • Inselchen von Mosteiros
  • Algar do Carvão - vulkanischen Kavität mit ca. 100 Meter tief
  • Furna do Enxofre, großen Lava-Höhle mit einem See innen
  • "Fajã dos Cubres" Lagune mit Garnelen und Inselchen bei Vögeln für den Nestbau verwendet
  • Naturreservat der Caldeira, einer der Plätze wo es liegt noch das primitive Pflanzen
  • Torres Grotte, die längste Lavatunnel auf den Azoren
  • Wasserfal von Poço do Bacalhau
  • Landschaft der Insel

Natur

Geologie

Alle Inseln des Archipels der Azoren sind vulkanischen Ursprungs. Genau hier treffen drei tektonische Platten aufeinander, die eurasische, die nordamerikanische und die afrikanische Platte. Während der Jahrtausende haben Vulkanausbrüche und Erbeben die Inseln geschaffen und geformt. Jede Insel hat dennoch ihre eigenen Besonderheiten: die Fossilien von Santa Maria, die Seen von São Miguel, die Grotten von Terceira, die Vulkankegel von Graciosa, die «Fajãs» (Küstenebenen) von São Jorge. Der Bilderbuchvulkan von Pico, der Vulkan von Capelinhos auf Faial, die Wasserfälle von Flores, der «Caldeirão» von Corvo sind alle unverwechselbare Szenarien der Natur. Die Azoren besuchen heißt demnach, neun Inseln desselben Ursprungs mit unterschiedlichen Landschaften kennen lernen.

Umwelt

Die Liste der Landschaftsschutzgebiete und Naturparks ist lang. Viele Arten der Flora und Fauna sind besonders geschützt. Waldreservate und geologische Formationen ergänzen das unschätzbare Naturvermächtnis.

Bezüglich ihrer Bio- und Geodiversität gelten die Azoren als Paradies und sind ideale Ziele für Naturtourismus.

Pflanzenwelt

Die ersten Siedler fanden auf den Inseln eine ganze Reihe endemischer Pflanzen: kurzblättriger Wacholder, Baumheide, Lorbeer, Weißholz (Picconia azorica), und  Kreuzdorn sowie andere Pflanzen, die heute ausschließlich auf den Inseln vorkommen. Während der Jahrhunderte haben die Menschen das Landschaftsbild verändert. Bäume wie die japanische Sicheltannen, Nordfolktannen und der Eisenholzbäume fanden hier ein ideales Klima und machen heute wichtige Bestandteile der azorischen Vegetation aus. Und nicht zu vergessen sind die leuchtenden Blau- und das Rosatöne der Hortensien.

Tierwelt

Der Archipel ist natürlicher Lebensraum für verschiedene Vogelarten, wie den Rotmilan, Gelbschnabelsturmtaucher, die Seeschwalbe, Ringeltaube und Schwarzdrossel. In der «Serra da Tronqueira» auf São Miguel ist der Azorengimpel (Priolo) wegen seiner Seltenheit besonders geschützt. Das einzige endemische Säugetier der Azoren ist die azorische Fledermaus.

Für  viele verschiedene Meeresvögel sind die Azoren der erste Ruheplatz nach ihrem Flug über den Atlantik. Im weiten Meer um die Azoren gibt es ungefähr zwanzig verschiedene Delfin- und Walarten, von denen manche ihren permanenten Lebensraum hier haben, andere nur vorbei ziehen. Der Fischreichtum, Kolonien von Mollusken und Krustentieren verhelfen den Gewässern um die Inseln zu einer außergewöhnlichen, vielfältigen Unterwasserwelt.